Geistesblitze

 
Realistischer Verteidigungsunterricht für Frauen (und Kinder),
was bedeutet das?
 
Schriftliche Arbeit zum
4. Technikergrad
von
Sabine Mackrodt
(vorgelegt am 17.11.2010)
 
 

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung
2. Grenzüberschreitung
3. Sozialisation und Opfertraining
4. Alltägliche Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter
4.1 Sexismus, sexualisierte Gewalt in unserer Gesellschaft - Beispiele
5. Realistischer Verteidigungsunterricht für Frauen
5.1 Das Rollenspiel
5.2 Die körperliche Technik
6. Literaturliste

 

1. Einleitung

Gewalt gegen Frauen (und Kinder) ist ein gesellschaftliches Problem. Sie ist möglich weil es Hierarchien gibt. Gewalt ist Machtdemonstration. Frauen wissen das ganz intuitiv und Männer sowieso. Der Mann der die Grenzen einer Frau missachtet zeigt damit: Ich habe die Macht. Ich kann das tun weil ich der Überlegene bin. Aus der Opferrolle auszusteigen ist die erste Entscheidung, die jede/r für sich treffen kann. Es wird viel von realistischer Selbstverteidigung gesprochen und oft habe ich den Eindruck es ist unklar was das üüberhaupt, in Bezug auf den Unterricht für Frauen, bedeutet.

In der folgenden Arbeit möchte ich aufzeigen, welche Folgen die Sozialisation zum weiblichen Ideal für die Wehrhaftigkeit von Frauen haben kann und wie alltägliche Gewalt gegen Frauen (und Kinder) aussieht und welche Konsequenzen sich daraus, meiner Erfahrung nach, für den Selbstverteidigungsunterricht ergeben.

 
  Weiter


Home / Die Schule / Was ist Wingtsun / Aktuell / Geistesblitze / Anfahrt / Kontakt
© Copyright Sabine Mackrodt